Wenn Geld in die Schweiz gebracht wird, hat dies meist den Hintergrund, dass die Schweizerfranken Stabilität aufweisen und andere Vorteile entstehen. Wer es illegal versucht, muss damit rechnen, dass er vom Zoll erwischt wird, aber es geht auch vollkommen legal.

Es ist oft in TV-Serien zu sehen, dass der Zoll seine Kontrollen durchführt. Wenn dann auch noch viel Geld mit sich getragen wird, kann es zu einem Ermittlungsverfahren kommen. Allerdings nur dann, wenn es nicht dem Zoll gemeldet worden ist, denn ab einer gewissen Summe muss das Geld, welches ins Ausland gebracht wird, versteuert werden. Es ist nämlich erlaubt, das Vermögen in einen EU-Mitgliedstaat oder ein Drittland zu bringen. Dies wird in der Justiz als „Kapitalverkehr“ bezeichnet.

Allerdings gelten einige Reglementierungen, denn die Kriminalität, beispielsweise die Geldwäsche oder etwa Steuerhinterziehungen, sollen eingegrenzt werden.

Daher ist es notwendig, wenn mehr als 10.000 Euro Bargeld je Person in die Schweiz gebracht werden möchte, dieses beim Deutschen Zoll anzumelden. Der Vorgang ist im Grunde ganz einfach, denn es wird ein Anmeldeformular ausgefüllt, in welchem anzugeben ist, wo das Geld her ist und für welche Verwendung es genutzt wird. Es kann dann passieren, dass Nachweise vorzulegen sind, wenn den Zöllnern etwa seltsam vorkommt. Auch besteht die Möglichkeit, dass es eine Kontrollmeldung zum deutschen Finanzamt gibt.

Wer also solch immense Summen ins Ausland bringen möchte, sollte dies nicht heimlich machen und das Geld auch nicht verstecken, denn die Zöllner haben eine Nase dafür und ganz unerwartet wird man zur Kontrolle gebeten. Dann kann es ganz schön unangenehm werden.
Daher ist es ratsam, immer den legalen Weg zu nehmen. Wenn man nämlich das Geld ehrlich erarbeitet und steuern dafür bezahlt hat, hat man nichts zu befürchten.

Auch wenn dann das Geld im Ausland angelegt worden ist, muss man, damit es auch legal bleibt, die Zuwächse, wie Dividenden, Zinsen oder anderes, dem deutschen Finanzamt mitteilen, denn es muss eventuell versteuert werden. Wenn dies nämlich nicht geschieht, begeht man eine Steuerordnungswidrigkeit, wenn es ganz schlimm kommt, sogar eine Straftat.

Geld muss aber nicht immer persönlich ins Ausland gebracht werden, sind die vielen Euros versteuert, kann auch eine Überweisung auf ein Schweizer Konto gemacht werden. So ist es jedem möglich und gestattet, die finanziellen Vorteile der Schweiz zu nutzten. Und das auf ganz legale Art und Weise.